Heike Pallanca


13.000,00€

(inkl. 19% MwSt)

plus ggf. Kosten für Transport

nach Absprache mit Künstler*in

Ab dem 14.11.2021 wird die Kaufoption freigeschaltet.

Die Kaufoption ist wieder geschlossen.

 

Für weitere Informationen können Sie uns gerne kontaktieren unter

 

mail (at) benefit-for-artists.net 

Angaben zum Werk

Kurzvita

Angaben zum Werk

TITEL

Universum hoch tief

JAHR

2017

TECHNIK/MATERIAL

Installation/ Wandmalerei (schwarz/nachtblau), 21 Bohrungen,

21  in die Wand eingelassene Kegelschnecken (Meerschnecke Trochus pyramis)

GRÖSSE (H/B/T)

Kegelschnecken: Durchmesser je 2,5 cm

Wandfläche: variabel, mindestens ca. 250 x 400 cm bzw. nach Absprache

UNIKAT/AUFLAGE

Unikat

 

© VG Bild-Kunst, Bonn 2021

 

 

… Ausgehend von der Vorstellung, dass der Mikrokosmos im Makrokosmos enthalten ist und somit unsere Erde ein Teil der Milchstraße, diese wiederum Teil einer Supergalaxie, diese Teil von … ist, schlägt Heike Pallanca einen großen Bogen, um sich einem für uns unfassbaren System räumlicher und zeitlicher Ausdehnung zuzuwenden. Unsere Erde und also auch wir sind ein winzigster Teil davon.

 

In Heike Pallancas Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal verbinden sich diese Ebenen, indem sie in einem jetzigen, also temporär zu verstehenden Raum aufeinander treffen. Die einzelnen Teile der Ausstellung sind eine zeitlich und räumlich flüchtige Erscheinung einer bestimmten Möglichkeit von Bewegung und Veränderung in der Zeit und verbinden sich zu einer begehbaren Gesamtinstallation – die auch anders aussehen könnte. Die Künstlerin bezieht dabei so unterschiedliche Elemente wie Naturfragmente, Fotografien, Baustoffe und Farben mit ein.

 

Der lang gestreckte Raum wird zu einer Zeitkapsel, in der die unvorstellbaren Ausdehnungen des Kosmos auf die überschaubaren Dimensionen unseres Planeten treffen, Fragmente geologischer Schichtungen verbinden sich oder überlagern die Spuren vergangener Ausstellungen am Boden. Der Himmel und das Meer werden eins in einer Wandarbeit. Die Tiefe des Kosmos verbindet sich mit dem der Meere. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die scheinbar so vertrauten Bilder jedoch als etwas völlig anderes und verwandeln konkrete Dinge in ein sinnlich erfahrbares Denkmodell, das „die Welt auf den Kopf stellt“ und in dem philosophisch/naturwissenschaftliche Fragen nachhallen.

 

Erik Schönenberg

zur Einzelausstellung LANIAKEA von Heike Pallanca im Neuen Kunstverein Wuppertal

 

Kurzvita